Slot.it Porsche 956/962 (1/32) – Reglement

 

Intro:

Das Motto dieser Rennserie lautet:

Aus der Packung auf die Rennstrecke.“ Der ideale Einstieg ins Slotracing im Maßstab 1/32. Nach nur wenigen Modifikationen sind die Fahrzeuge Konkurrenzfähig aufgebaut und machen auf der Rennstrecke richtig Spaß.

Der Einstieg in die Rennserie kann jederzeit erfolgen, nicht nur die Rennleitung wird jeden Neuling mit Tipps unter die Arme greifen. Die Serie sollte eine Möglichkeit sein, ohne großen Zeit- und Kostenaufwand das Hobby Slotracing zu betreiben.

 

Fahrzeuge:

  • Zugelassen sind alle Porsche 956 und 962 der Marke Slot.it im Maßstab 1:32, Neuerscheinungen mit technischen Änderungen müssen von der Rennleitung freigegeben werden.

 

Vorgeschriebene Daten und Veränderungen:

  • Der Fahrzeugmagnet muss entfernt werden.

  • Das max. Gesamtgewicht von 100g. darf nicht überschritten werden.

  • Die maximale Achsbreite vorne und hinten inkl. Reifen ist 61mm.

  • Es darf nur der serienmäßige Slot.it Motor MS06 (mit 21.500U/min) mit orangener Endkappe verwendet werden. Alternativ ist der bisher im P956 verbaute, serienmäßige Motor mit weißer Endkappe verwendbar.

  • Als Hinterreifen sind nur die Reifen zulässig, die von der Rennleitung verteilt werden.

  • Seit der Saison 2013 wird mit Gummireifen slot.it P6 (19x10) gefahren. Sie werden gegen den Erhalt einer Unkostenpauschale bereitgestellt.

  • Die vorderen Felgen sind im Original aus Kunststoff.

  • Die Vorderräder dürfen nicht mit Sekundenkleber oder Nagellack nachgearbeitet werden.

  • Es sind neben den Originalreifen die ZO Reifen (null grip) von Slot.it zulässig.

 

Optionale Fahrzeugveränderungen:

  • Austrimmen mit Bleigewichten auf der Chassisoberseite (Gewichte dürfen nicht sichtbar sein).

  • Die Übersetzung ist frei wählbar, erlaubt sind nur Original Slot.it Ritzel/Zahnräder.

  • Schleifer anderer Hersteller sind zulässig, der Leitkiel muss original sein. Die Kabel müssen nicht Original sein und dürfen im Bereich des Leitkiels ab isoliert werden.

  • Die Karosserielackierung ist frei (Startnummer sollte vorhanden sein).

  • Es darf bei älteren Fahrzeugen das neue leichtere Cockpit eingebaut werden (CH43).

  • Die Karosserie darf aber das Mindestgewicht von 19g nicht unterschreiten.

  • Die Schrauben des Motor- und Achshalter dürfen gelöst werden. Das hörbare Schleifen der Karosse auf den Schienen muss zum nachfolgenden Rennen behoben sein.

  • Sonstige Veränderungen an der Karosserie sind unzulässig.

  • Zur Abnahme sind alle Bauteile vorgeschrieben.

  • Die Karosserie darf am hinteren Anschraubpunkt höher gelegt werden.

Handregler:

Es sind alle ausschließlich mechanischen Regler (Widerstandsregler ohne Elektronik) zulässig. Die

Ohmzahl ist frei. Eine Bremse ist zugelassen. Das Anschlussschema für die Regler ist die internationale

Belegung (entspricht Parma).

 

Sonstiges:

  • Grundsätzlich sind Magnete und alle nicht aufgeführten Veränderungen am Fahrzeug verboten.

  • Insbesondere gilt dies für die Motoren.

  • Das Ausschleifen der Karosserie oder des Chassis.

  • Der Veranstalter (Slot IG Donau/Altmühl) behält sich vor, Fahrzeuge und Regler, welche nicht dem oben aufgeführten Reglement entsprechen, von der Wertung auszuschließen.

  • Die Fahrzeug- und Reglerabnahme erfolgt vor dem Rennen.

  • Anschließend werden die abgenommenen Fahrzeuge im Parc Fermé abgestellt und dürfen nur mehr von Streckenposten oder vom Veranstalter beauftragten Personen zwischen Parc Fermé und Rennbahn bewegt werden.

 

Rennbedingungen:

  • Die Bahnspannung beträgt 12,5 V.

  • Das Mindestalter der Teilnehmer ist 16 Jahre.

  • Die Startaufstellung zum ersten Rennen erfolgt durch die Platzierung vom letzten Jahr.

  • Für Neueinsteiger nach Meldeliste.

  • Das Ergebnis des ersten Rennens ist die Startaufstellung zum zweiten Rennen.

  • Die Startaufstellung für alle weiteren Läufe ermittelt sich aus dem aktuellen Stand der

Meisterschaft, bzw. des letzten Wertungslauf. Auf Entscheid der Rennleitung können diese Fahrer nach Einschätzung ihrer Rundenzeiten höher einstufen.

  • Ein Rennabend besteht aus zwei getrennt gewerteten Läufen.

  • Die Laufzeit wird je nach Teilnehmerzahl am Rennabend festgelegt, beträgt jedoch im allgemeinen 5 Minuten pro Spur.

  • Vor dem Rennen wird eine Einführungsrunde gefahren um den korrekten Sitz der Hinterräder zu prüfen. Bei einer Fehlfunktion der Hinterräder hat der Teilnehmer die Möglichkeit nach Absprache mit der Rennleitung das Problem zu beheben.

  • Bei Schäden oder Funktionsstörungen am Fahrzeug darf zwischen den Rennen am Fahrzeug repariert werden. Diese Reparatur darf nur unter Aufsicht der Rennleitung durchgeführt und dieser gemeldet werden.

  • Die Rennreifen werden vom Teilnehmer unter Aufsicht der Rennleitung am Fahrzeug montiert.

  • Die Fahrzeuge bleiben bis zum Rennende im Parc Fermé. Dort werden die Hinterräder von der Rennleitung abmontiert und bis zum nächsten Lauf aufbewahrt.

  • Der Spurwechsel erfolgen nach dem Prinzip 1-3-4-2. (Buxheim: rot - gelb - blau - grün).

  • Es sind ca. 10 Rennabende mit je zwei getrennt voneinander gewerteten Rennen geplant, somit ca. 20 Rennen.

  • Sollte Punktgleichstand sein, werden die Rennen der beiden Fahrer so gewertet, wer den nächst besseren Laufsieg erreicht hat.

  • Ein Ersatzfahrzeug ist während eines Rennens nicht zugelassen.

 

Punktevergabe:

Platz: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. usw.

Punkte: 20 18 17 16 15 14 13 12 11 usw.

 

Allgemeines:

  • Als Streckenposten/Einsetzer haben sich die Fahrer aus dem vorherigen Rennen pünktlich zum Start des nächsten Rennens an der Strecke einzufinden.

  • Für das erste Rennen haben sich die Fahrer aus dem letzten Rennen an der Strecke einzufinden.

  • Sollte ein Fahrer seiner Pflicht als Streckenposten nicht nachkommen kann er für dieses Rennen aus der Wertung genommen werden.

  • Mögliche Chaossituationen werden im Fahrer-/Einsetzerbriefing geklärt.

  • Neustarts z.B. bei Abflügen von mehr als zwei Teilnehmern, liegen im Ermessen der Rennleitung.

  • Der Unkostenbeitrag von 3€ (für Nichtmitglieder) pro Rennabend ist bei der Rennleitung abzugeben.

  • Zusätzlich muss jeder Teilnehmer bei seinem ersten Einsatz den Unkostenbeitrag für die Hinterräder zahlen.

 

Zeitplan am Rennabend:

  • Freies Training: 19.00 - 19.30 Uhr

  • Technische Abnahme: 19.30 - 20.00 Uhr

  • Rennbeginn nach technischer Abnahme.

 

Grundsätzlich gilt: Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten und bedarf im

Zweifelsfall immer der Genehmigung der Rennleitung.

Die Rennleitung behält sich Änderungen vor.

 

Rennleitung:

Franz und Giselher

   
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